Regelmäßige Entwurmung sollte gerade in einer Zucht schon sein.

Es gibt ja nicht nur die Würmer und deren Eier, sondern auch noch die Larven,

sowie die Verkapselungen  im Ruhestadium !

Da können Tiere lange Zeit symptomlos sein und sind dennoch nicht frei von den Erregern - die Stadien im "Ruhezustand" werden nämlich von Entwurmungen nicht erfasst.

Und bei Kotuntersuchungen ebenfalls nicht festgestellt!
Die Larven werden im Magen freigesetzt und durchbohren ebenfalls die Magen- oder Dünndarmwand. Über den Blutkreislauf gelangen sie in die Lunge und bohren sich dort in die luftführenden Hohlräume.

Von hier aus werden sie hochgehustet und gelangen durch Abschlucken des Sputums wieder in den Dünndarm, wo sie sich zu den adulten Würmern häuten.

Dieser Vorgang dauert etwa acht Wochen. Bei T. mystax können die Larven – ähnlich in den Transportwirten – aber auch über den Blutweg von der Lunge in andere Organe (unter anderem die Milchdrüse) wandern und dort ein Ruhestadium in abgekapselten Knötchen einnehmen.
Die hormonell ausgelöste Mobilisierung ruhender Larven in der Milchdrüse zum Ende der Trächtigkeit ist die Basis des dritten Infektionsweges, welcher der häufigste bei Katzenwelpen ist.

Die über die Milch ausgeschiedenen Larven gelangen in den Darm der Kätzchen und verhalten sich im weiteren wie bei der Infektion über Transportwirte.
Im Allgemeinen bleibt der Befall mit Spulwürmern bei Katzen symptomlos. Erst bei stärkerem Befall treten – vor allem bei Jungtieren – unspezifische Symptome wie breiiger Kot sowie infolge eines Nährstoffmangels struppiges Fell, Haarausfall, Abmagerung und Austrocknung auf.

Ein massiver Befall kann bei Jungtieren auch zu Wachstumsstörungen des Skeletts mit Verformungen der Knochen und aufgetriebenen Gelenken führen.
Sehr selten kommt es zu einem Darmverschluss durch die Anhäufung von Würmern (Obturationsileus) oder zu einer Bauchfellentzündung durch die Darmwand durchbohrende Würmer.

In diesen Fälle treten schwere Allgemeinstörungen („akuter Bauch“) auf.